Buller River

Entlang des Highway 6 geht unsere Reise am Kahurangi Nationalpark vorbei an satten Wäldern, tollen Berglandschaften, bestellten Feldern und dem Buller River in Richtung Westküste. An einem der ausgeschilderten Aussichtspunkte halten wir und gönnen uns die frische Luft und genießen das Panorama.

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Unser Ziel ist ein kleiner Campingplatz (Murchison Motorhome Park) mitten in der Pampa aber direkt am Fluss liegend. Nachdem wir dort angekommen sind, gegessen haben und die Sonne untergeht, erwartet uns eine sternenklare Nacht. Kein Lichtsmog und kein Wölkchen behindert die Sicht auf die Sterne. An solchen Nächten kann man hervorragend Sterne gucken. Kein Fernsehprogram kann das toppen.
Es ist eine lauwarme Sommernacht. Die Steine auf dem Boden sind noch warm von der Sonne und es riecht nach frischem Holz. Wir sitzen auf unseren Campingstühlen und genießen bei typisch neuseeländischer Ice Cream (Hokey Pokey Eis) die Ruhe und das unendlich wirkende Sternenmeer. Mit den Augen reisen wir von Stern zu Stern, versuchen Sternenbilder zu erkennen und sehen Sternschnuppen. Es wirkt, wie bei einem Besuch im Planetarium. Ich weiss gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal so bewusst und so lange in die Sterne geschaut habe. Ich frage mich, ob man in Berlin auch so viele Sterne sehen kann und nehme mir vor, den nächsten Sommer öfter mal Sterne zu gucken.

Buller River hautnah

Am nächsten Tag nutzten wir die Chance, einen kleinen Abstecher zum Buller River vom Campingplatz aus zu unternehmen. Der Fluss ist beeindruckend und strahlt mit seinen Strömungen, seiner Breite und den geglätteten Steinen eine enorme Stärke aus.

Buller River

Diesen ersten Eindruck mitnehmend wollten wir noch ein bisschen mehr von ihm sehen und hielten auf dem Weg zur Westküste bei einem privaten Veranstalter an, der in einem Naturstück am Buller River Wanderwege u.v.m. anbietet. Für 5,-€ konnten wir unterschiedliche Tracks machen und nutzten dafür gleich wieder unsere Kraxe. Da wir nun auf der Südinsel waren, sollte auch der extra Moskitoschutz gegen die nervigen Sandfliegen zum Einsatz kommen. Dies ist eigentlich nur ein Insektenschutz für den Kinderwagen, erfüllt seinen Zweck an der Kraxe aber fast genauso. Die Idee wurde auf jeden Fall von einigen Neuseeländern bewundert und für gut befunden.
Über den von uns gewählten Track hatten wir auch die Gelegenheit, nochmal an den River zu gelangen, was Roman gleich für ein kleines Erfrischungsbad nutzte, wir anderen beiden hielten mit viel Planscherei unsere Füße ins Wasser 😊.

Ein kleines Vergnügen in diesem Park ist Neuseelands längste Swinging Bridge (Hängebrücke), von der aus man einen tollen Blick auf den River hat. Eine andere Art, den Fluss zu überqueren wird auch angeboten: Comet Line. In einem Sitz hängend wird man auf die andere Seite geschickt – für ein bisschen Nervenkitzel lohnt es sich auf jeden Fall.

 

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