Napier ist mit ca. 54000 Einwohnern die größte Stadt in Hawke´s Bay, wie der Küstenabschnitt im Südosten der Nordinsel heißt. Napier ist eine belebte Stadt und einiges zu bieten. Unter anderem ist die Hafenstadt bekannt für die vielen Art-decó-Häusern, die das Stadtbild säumen. Während unseres Aufenthaltes in Waipatiki Beach sind wir immer mal wieder in die Stadt gefahren, um einzukaufen oder essen zu gehen. Es gibt eine nette Marine Promenade, über die man 2 km an der brandenden Küste entlanglaufen kann. Für einen bequemen Spaziergang mit dem Kinderwagen ist die Stadt sehr gut geeignet, da es auch eine nette Innenstadt mit einigen Einkaufsmöglichkeiten gibt.

Unser Highlight in Napier ist allerdings das National Aquarium of New Zealand. Neben den neuseeländischen kleinen blauen Pinguinen gibt es ein Oceanarium.
Das Becken des Oceanariums ist 24 m lang, 30m breit und 3 m tief und fasst 1,5 Millionen Liter Meereswasser. Die Besucher können durch einen Plexiglastunnel laufen und aus nächster Nähe Haie, Rochen, Thunfische und viele andere Meeresbewohner bestaunen.

Dadurch bekommt man das Gefühl als Taucher „unterwegs zu sein“ und quasi auf Augenhöhe mit den Tieren zu sein. Wem das noch nicht reicht, kann ein „swim with sharkes“ für 80 $NZ (ca. 45€) buchen. Mit Schnorchelausrüstung und Neoprenanzug ausgestattet schwimmt man dann im Oceanarium mit den Haien und Co. Diese Herausforderung hat Roman angenommen und war sichtlich nervös, als die Haie immer neugieriger wurden und ihn umkreisten. Wer also ein bisschen Nervenkitzel sucht, kann ihn auch in Napier finden. 😊
Weiterhin gibt es die Möglichkeit, Kiwis zu sehen, die in einem abgedunkelten Gehege fleißig nach Futter suchen. Wir haben das erste Mal einen Kiwi gesehen und waren von ihrer Größe und ihren Bewegungen überrascht. Der nur in Neuseeland vorkommende Vogel gehört zur Gruppe der Strauße und Emus und kann nicht fliegen. Es gibt mehrere Arten von Ihnen, im Aquarium kann der nördliche Streifenkiwi beobachtet werden.
Napier ist einen Tagesausflug wert, wer wenig Zeit mitbringt, aber das Aquarium sehen möchte, sollte sich vorher auf der Internetseite über Fütterungszeiten informieren.
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