Kaikoura – das Eldorado für die Marine Tierwelt

Wale, Delphine, Albatrosse, Seelöwen, Pinguine und vieles mehr können die Besucher in Kaikoura hautnah erleben.  Dieses kleine Örtchen an der Ostküste der Südinsel ist für seine Aktivitäten rund ums Wale Watching, Dolphin und Seal Swimming bekannt. Die Meeresbewohner finden in der Region sehr gute Bedingungen vor und können das ganze Jahr dort bestaunt werden.

Auch wir haben die Möglichkeit genutzt, Pottwale aus nächster Nähe zu beobachten, und durften mit Seelöwen und Delphinen schwimmen. Es ist unglaublich schön die Tiere so unbeschwert in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben. Um mit den Seelöwen auf Tuchfühlung zu gehen, bleibt man im Wasser ruhig und genießt einfach die Neugier der Tiere, welche auch ganz nah an die Schnorcheler herankamen.

Die Delphine hingegen sind ganz verrückt danach zu spielen und unterhalten zu werden. So wurde uns erklärt, dass es gut sei, im Wasser zu singen, mit Ihnen ein Stück zu tauchen oder mit Ihnen an der Wasseroberfläche in Interaktion zu gehen, zum Beispiel im Kreis schwimmen. Sie suchen regelrecht den Kontakt und wollen spielen. Für uns beide war das Dolphin Swimming ein unvergessliches Erlebnis.

Was uns sehr gut in Kaikoura gefallen hat, ist dass es für die jeweiligen Aktivitäten jeweils nur einen Anbieter gibt. Dadurch können die Besucherströme reguliert und gesteuert werden und es kommt nicht zu Massen von Booten, die den Tieren hinterher jagt. Auch wurde unserer Wahrnehmung nach sehr darauf geachtet, dass die Tiere in ihrem Lebensumfeld nicht beeinträchtigt werden, zum Beispiel durch die Besucher. Es gab umfassende Briefings, wie man sich zu verhalten hat. So stand zum Beispiel ganz groß geschrieben ‚Es ist kein Recht mit den Delphinen zu schwimmen, es ist ein Privileg‘. Schließlich ist man ja im freien Ozean und zu wissen, dass es gerade unter einem ca. 2.000 m in die Tiefe geht, lässt einen dann demütig werden.

Wir hätten vor der Reise nicht gedacht, dass wir solche Abendteuer auch mit Baby machen können. Zu oft haben wir gehört, das geht nicht und jenes ist nicht möglich und so weiter. Und doch ist vieles möglich. Auf unserer Reise sind wir immer etwas mutiger mit unserem Kleinen geworden und mussten uns nicht so einschränken, wie vorher gedacht. Klar ist es ein anderes Reisen als vorher, als wir noch ohne Kind gebackpackt sind. Mit ein bisschen Mut, klarem Menschenverstand und etwas Vorbereitung ist auch mit einem Baby einiges möglich und wir ermutigen auch andere junge Eltern Dinge auszuprobieren.

Hier noch zwei Tipps zum Thema Essen und Campen.

The Pier Hotel (markiert in unserer Travel Map): Ist ein gutes lokales Restaurant mit leckeren Fischgerichten und Sea food Platte. Beim Draußensitzen hat man ein tolles Panorama auf die Bucht und kann bei gutem Essen auf die Erlebnisse des Tages anstoßen. Auch der Kinderwagen hat Platz. 😊

South Bay (markiert in unserer Travel Map) : Dort kann man super (kostenlos) wild campen und bei seinem Lieblingsgetränk und dem Meerespanorama den Sonnenuntergang genießen.

South Bay

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