Marlborough Sounds

Nach unserer Überfahrt von Wellington nach Picton, die 3,5 Std. gedauert hat, wollten wir wegen unseres Sohnes nicht mehr allzu lange mit dem Camper fahren und machten deshalb einen Zwischenstopp in einer der ersten Buchten von Marlborough Sounds.

Im Gegensatz zu den teilweise windigen Sandstränden wie in Waipatiki oder Castlepoint sind die Buchten der Marlborough Sounds sehr grün und tropisch. Meist gibt es keinen Sandstrand, sondern eher ein bisschen Rasenfläche, von wo man ins Wasser geht.

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Am nächsten Tag wurde dieser Eindruck von der Mistletoe Bay, wo wir zwei Nächte blieben, bestätigt. Die Anfahrt zur Mistletoe Bay war sehr anstrengend, da der Weg dorthin über Serpentinstraßen gingen, die teilweise sehr eng waren und so kurvig, dass wir gerade mit 15 km/h fahren konnten. Dadurch verlängert sich eine Google Maps-Zeitangabe gerne mal ums dreifache. Zeitlich blieben wir aber im selbst gesetzten Rahmen, denn wir haben uns vorgenommen, nie länger als 2,5 Std-3 Std. am Tag mit dem Baby zu fahren.

Die Mistletoe Bay ist eine große Bucht, umgeben von grünem tropischen Wald, Vogelgezwitscher und Grillenzirpen. Von hier aus kann man kleine Loop Tracks machen (also Rundgänge über angelegte Wanderwegen) oder auch Teile von größeren Tracks. Die eigene Wanderung kann mit einer Wassertaxi-Fahrt kombiniert werden. Wir selber haben nur den kleinen Rundgang von einer Std. mit der Kraxe unternommen und konnten schöne Ausblicke in die Bucht genießen. Am Abend hat man übrigens die Möglichkeit im anliegenden Wald Glühwürmchen zu beobachten.

Loop track

Von der Mistletoe Bay führte uns unser Weg über Nelson zum Abel Tasman National Park (ATNP). Nelson ist eine nette Stadt mit schöner Einkaufsstraße. Prominent ist die Kathedrale, in der während unseres Besuches noch ein Wettbewerb zwischen Gruppen aus Nelson lief: Wer hat den schön geschmücktesten Weihnachtsbaum 😊, dementsprechend bunt war das Innere der Kirche. Neben einem Besuch der Kathedrale besuchten wir auch den „Ringmaker“, bzw. das Juwliergeschäft vom verstorbenen Jens Hansen, der die 40 Ringe für den Film „Herr der Ringe“ entwarf und erstellte. Dieser Besuch war eher ernüchternd: Kleines Geschäft, der einzige ausgestellte Originalring, den man dort sehen kann, ist in Folie eingeschweißt und steht in einer Vitrine neben vielen anderen Ringen.

Die Marlborough Sounds können wir weiterempfehlen und auch ein Tag in Nelson lohnt sich. Durch die verschiedenen Campingplätze am Strand, lässt sich der Stadtbesuch mit einer Strandzeit kombinieren.

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