Wir sind noch neu im Campervan-Biz und haben auf unserer Reise mit dem Wohnmobil viel dazu gelernt, was das Camperleben betrifft. Daher haben wir für Euch unsere ultimative Liste der „8 Life Hacks“ für das Reisen mit Campervan in Neuseeland zusammengestellt.
#1 CamperMate App
Mit CamperMate erfahrt ihr, wo es Campingplätze gibt, wie sie ausgestattet sind und habt die Kontaktdaten für Fragen und Buchungen. Auch seht Ihr Bewertungen von Reisenden, die auf den Campingplätzen waren und bekommt Erfahrungsberichte zu den Locations. Die integrierte Navi-Funktion führt Euch dann auch direkt zur Campside ohne lange in google maps die Adresse eingeben zu müssen. Langes Suchen von Campingplatzen im Netz entfällt und durch die Erfahrungsberichte fühlt man sich gleich gut beraten.
https://www.campermate.co.nz/welcome/index
#2 Top 10 Holiday Park Membership oder Big4 Membership Card
Für einmalig 49 NZ Dollar haben wir uns schon vor unserer Reise eine Membership Card einfach online bestellt und nach Deutschland zugeschickt bekommen. Bereits auf unsere Campervanbuchung haben wir dann schon 10% gespart. Gerade wenn man für mehrere Wochen einen Campervan bucht, rentiert sich die Mitgliedschaft von Anfang an und wir hatten schon mehrere Hundert Dollar gespart. Weiterhin spart man bei den meistenTop 10 Holiday Campingplätzen ebenfalls 10% und auf andere Eintritte ebenfalls. Bei dem einen oder anderen Campingplatz gab es Vergünstigungen wir einen extra Internetzugang oder Ähnliches. Die Reisekasse freut sich auf jeden Fall.
https://top10.co.nz/member-benefits
https://www.big4.com.au/loyalty-club/member-benefits
#3 Campingplätze reservieren
Wer in der Haupturlaubssaison zwischen Dezember und April reist, kann auf viele Camper treffen. Gerade an den Hotspots ist es dann auch mal schnell voll bzw. sind die Stellplätze ausgebucht. Wer daher ein paar Tage vorher absehen kann, auf welchem Campingplatz er als nächstes übernachten möchte, sollte vorher anrufen und nach Verfügbarkeiten fragen. Nach einer langen Fahrt mit Baby ist es nicht so angenehm, am Campingplatz anzukommen und dann zu erfahren, dass nichts mehr frei ist.
#4 Wild Campen
Wild campen ist eine attraktive Alternative und schont den Geldbeutel. Bei CamperMate findet man ausgewiesene kostenlose Campingplätze. Auch wenn man mal keine Lust auf andere Camper hat, kann man Glück haben und findet ein ruhiges Plätzchen und kann die Camperexperience für sich genießen. Die ausgewiesenen kostenlosen Campingplätze haben oft auch öffentliche Toiletten. Oft sind die „Freedom Camping“-Plätze allerdings nur für Self-contained Fahrzeuge gestattet. Wir hatten beides: Freies Campen mit Hunderten von anderen und auch nur mit 2 anderen Fahrzeugen auf dem ganzen Parkplatz, es kommt auf die Urlaubszeit und die Location an.
Bei sehr beliebten kostenlosen Campingplätzen (manchmal nur 2-6 Plätze), muss vorher per Email oder Telefon um Erlaubnis gefragt werden.
#5 For Free Boxes
Salz, Pfeffer, Öl, Gewürze, Toilettenpapier und viele andere Utensilien bleiben oft nach der Urlaubsreise über und somit zurück. Auf den Campingplätzen gibt es dann die sogenannten „For Free Boxes“ wo die Sachen hinterlegt werden und sich jeder kostenfrei bedienen kann. Bevor man also alles neu kauft, kann man sich da bedienen und so manche Schätze finden bzw. das Geld für Salz, Pfeffer uns Co sparen.
#6 Panzertape bzw. Gaffatape
Irgendwas geht immer kaputt, klappert bei der Fahrt oder muss eben mal kurz gefixt werde. Das Gute alte Panzertape hat uns bei vielen kleinen Sachen Hilfe geleistet. So z.B. hat der Schlauch für die Frischwasserzufuhr nicht gepasst und mit Tape kurz abdichten und „Wasser marsch“. Daher auf jeden Fall eine Rolle einpacken. Gibt’s im örtlichen Supermarkt oder bei Warehouse.
#7 Internetdatenpakete kaufen
Über das Navi (z.B. TomTom) kann man sich Internetdatenpakete kaufen und somit einen eigenen Hotspot errichten. Auch wenn es auf den Campingplätzen oftmal W-Lan gibt, funktioniert es nicht immer einwandfrei, ist auf Datenvolumen begrenzt oder lässt das Aufrufen einiger Seiten nicht zu. Mit dem eigenen Hotspot lassen sich bequem von unterwegs die Mails checken oder das nächste Ziel recherchieren.
#8 Campingmöbel
Draußen sitzen mit Blick auf das Wasser und das Essen bei Sonnenschein genießen. So sieht optimalerweise das Camperleben aus. Damit es zur Realität wird, sollten die Campingstühle, -tische usw. nicht fehlen. Oft können die Campingmöbel beim Campervanverleih mit gebucht werden. Ansonsten gibt es eine günstige Ausstattung bei Kmart oder Warehouse. Auch ein Sonnenschirm oder Pavillon gibt es günstig zu kaufen und spendet wertvollen Schatten fürs draußen sitzen und zum spielen für die Kleinen.

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